Reise Info

GORDONS BAY

 

Gegründet im späten 18.Jahrhundert von dem Garnisionskommandor Colonel Gordon und nach ihm benannt.

 

Gelegen im Schatten der Hottentots Holland Mountains liegt dieser kleine heimelige Ort, bekannt für seinen schön angelegten Bootshafen und vielseitigen Angelmöglichkeiten. Die grossen Buchstaben GB am Berg über der Stadt erinnern an General Botha, den Namen für das Trainingscenter für Marine-Offiziere, und nicht an Colonel Gordon, nach dem die Stadt eigentlich benannt wurde. Die zweitschönste Küstenstrasse von Südafrika führt von Gordons Bay in Richtung Hermanus, wo man nebst einer einmaligen Meersicht zwischen Juli und November oft auch Wale beobachten kann.

 

 

KAPSTADT

 

Im Jahre 1652 segelte Jan van Riebeek in die Tafelbucht und gründete die älteste Stadt Südafrikas. Zuallererst liess er grosse Gemüsegärten anlegen, um die vorbeikommenden Handelsschiffe mit frischer Nahrung zu versorgen. Bald darauf ankerten Seefahrer aus aller Welt, um Proviant aufzunehmen. Sie gaben der Siedlung den Namen „Gasthaus der Meere“, und bis heute ist es die besondere Gastfreundschaft, für die Kapstadt so berühmt ist. Zusammen mit seinem mächtigen Tafelberg gehört Kapstadt zweifellos zu den schönsten Städten der Welt. Eine bizarre Mischung von Baustilen zeugt von verschiedenen geschichtlichen Perioden. Genauso die kapholländischen Häuser, die noch überall in und ausserhalb der Stadt zu finden sind. Die kopfsteingeplasterten Häuser der Malayen geben der Stadt ihren besonderen Charme. Kapstadt mit seiner Waterfront ist fürs Bummeln und fürs Shopping wie geschaffen. Elegante Fussgängerzonen mit Boutiquen, schicken Kaufhäusern und Kunstgalerien laden ausgiebig zum Flanieren ein.

 

 

 

PAARL

 

Paarl ist eines der reichsten Weinbaugebiete am Kap und Hauptsitz der KWV (Winzergenossenschaft), die fast die ganze Weinproduktion kontrolliert. Der Ort geht auf das Jahr 1717 zurück und hat seinen Namen von einem gewaltigen Felsen, der bei einem bestimmten Sonnenstand wie eine Perle glänzt. Viele alte beeindruckende kapholländische Gebäude, Museen und das Monument der Afrikaans-Sprache gibt es hier zu sehen.

 

SOMERSET WEST

 

Gegründet von Lord Charles Henry Somerset

 

Lord Charles Henry Somerset ( Könglicher Privatberater ) geb. am (2.Dezember 1767 –gest. am 18.Februar 1831), war der erste britische Gouverneur in der Kapregion, Südafrika, von 1814 bis 1826.

 

Lord Charles Henry Somerset gründete die Orte Somerset West und Somerset East

( Eastern Cape in der Nähe von Port Elizabeth).

 

Somerset East war zunächst eine Frontfarm. Die Farm wurde gegründet mit der Absicht die Versorgung der Grenzsoldaten ( Grenze zu dem Xhosa Reich ) mit Lebensmitteln und Holz sicherzustellen.

Somerset West war die Sommerresidenz von Lord Somerset.

Somerset West liegt im Schatten der Hottentots Holland Mountains und bietet einen herrlichen Blick auf die False Bay und die Berge. Das älteste Gebäude ist die Niederländisch-Reformierte Kirche, die 1820 errichtet wurde. Gekühlt durch die sommerlichen Meereswinde produzieren die verschiedenen Weinberge rundherum die besten Weine von Südafrika.

 

In Somerset West befindet sich die grösste deutschsprachige Gemeinde von Südafrika.

 

Das weltbekannte Weingut Vergelegen sowie der bekannte Golfplatz Erinval befinden sich u.a in Somerset West.

 

STELLENBOSCH

 

Im Herzen des Weinlandes von Südafrika liegt Stellenbosch, genannt nach seinem Entdecker, Gouverneur Simon van der Stel. Diese historische Stadt wurde 1679 gegründet und ist damit die zweitälteste Stadt Südafrikas. Sie zählt zu den am besten erhaltenen Städten aus der Zeit der Dutch East India Company, mit zahlreichen historischen Gebäuden an eichengesäumten Strassen.

 

Stellenbosch ist eine Universitätsstadt. Einige der Hauptsehenswürdigkeiten sind Oom Samie se Winkel, ein viktorianischer Tante-Emma-Laden aus dem Jahre 1904, das sehr interessante Stellenbosch Village Museam, Libertas Parvas mit Kunstgalerie und Weinmuseum sowie das 150 Jahre alte Lanzerac Hotel. An der Weinroute liegen prachtvolle private Weingüter, die sich über Besuche freuen.

 

 

Lion’s Head

 

Ursprünglich war die Gegend um den Lion’s Head von den San und Khoikhoi besiedelt. Im 17. Jahrhundert wurde der Berg von den 1652 gelandeten Niederländern Leeuwen Kop genannt. Sie vertrieben die Ureinwohner. Signal Hill und Lion’s Head haben sie an eine Sphinx erinnert und zum Namen inspiriert. Eine andere Theorie geht davon aus, dass die am Berg hausenden Löwen Namensgeber waren.

 

Die Engländer, welche 1806 die Macht am Kap übernahmen, nannten den Berg anfangs Sugar Loaf.

 

Die von den Niederländern ins Land geholten ersten Siedler am Berg waren malayische Einwanderer, welche die unteren Berghänge als Ort für Beerdigungen nutzten. Noch heute kann man vereinzelt historische Gräber und Schreine (Kramats) im dichten Fynbos entdecken.

 

An den nördlichen Hängen des Lion’s Head ist im 19. Jahrhundert Gold-Quarz entdeckt worden. Ganz Kapstadt befand sich im Goldrausch.

 

Die "Löwenkopf Goldminen Gesellschaft" wurde gegründet, Schächte wurden abgeteuft, hunderte private Schatzsucher versuchten mit wilden Grabungen ihr Glück. Die versprochene Ergiebigkeit der Minen entpuppte sich jedoch als Irrtum, schon bald war der Kapstädter Goldrausch vorbei.

 

 

Hout Bay

 

 

Hout Bay ist ein Ort bei Kapstadt in Südafrika.

 

Der Name geht zurück auf den Holländer Jan van Riebeeck, welcher 1652 im Auftrag der Vereinigten Ostindischen Compagnie am Kap eine Siedlung gründete. Diese Siedlung diente den Seefahrern als Zwischenstation auf ihrem Weg von Europa nach Indien. Der ursprüngliche Name lautete Hout-Bajken, gleichbedeutend mit kleine Holzbucht. Seit Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Hout Bay aufgrund des hiesigen Fischvorkommens zum Herzstück der südafrikanischen Fischerei. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Hout Bay aufgrund seiner herrlichen Lage als beliebtes Urlaubs- und Touristenziel entdeckt, weshalb der Anteil von nicht-südafrikanischen Einwohnern bemerkenswert hoch ist. Es gibt hier zahlreiche Restaurants, ein kleines Einkaufszentrum und sonntags einen Flohmarkt.

Duiker Island

 

Die wachsende Aufmerksamkeit, derer sich Hout Bay seitdem erfreut, schlägt sich vor allem in den dortigen Immobilienpreisen nieder, welche derzeit bis zu 30 Prozent pro Jahr steigen.

 

Besuchenswert ist die „World of Birds“, der größte Vogelpark Afrikas mit vielen Volieren, der sich durch Eintrittsgelder und vor allem durch Spenden finanziert.

 

Vom Hafen aus bieten verschiedene Gesellschaften Bootstouren nach Duiker Island (Seehundinsel) an.

 

Kurios ist die Tatsache, dass am Ortseingang ein Schild auf die „Republic of Hout Bay“ hinweist. „Staatsbürger“ können nur Einheimische werden. Man stellt sogar einen Reisepass aus und es ist einigen Bewohnern schon gelungen, damit tatsächlich in andere Länder einzureisen.

 

Chapman’s Peak Drive

 

In Hout Bay beginnt der auf der Kap-Halbinsel nach Süden führende, 1922 gebaute Chapman’s Peak Drive, eine der spektakulärsten Küstenstrassen der Welt, die in der Vergangenheit immer mal wieder für längere Zeit gesperrt wurde, da sich öfter Erdrutsche ereigneten. Nun ist sie eine gebührenpflichtige Straße, die durch aufwändige Maßnahmen abgesichert wurde.

 

 

Parow

 

 

In Südafrika in der Nähe von Kapstadt gibt es einen Vorort mit dem Namen Parow:

 

 

Parow ist benannt nach den Kapitän Johann Heinrich Ferdinand Parow, geboren in Born auf dem Darß am  01.März 1833.

 

Kapitän Parow wollte 1865 mit seinem Schoner "Kehrwieder" um das Kap der Guten Hoffnung segeln. Dabei geriet er in einen großen Sturm in der Tafelbucht bei Kapstadt. Im Sturm gingen ca. 19 Schiffe unter, auch die "Kehrwieder" erlitt Schiffbruch.

 

Für eine weile nach dem Schiffsbruch war Parow Kapitän auf ein Küstenschiff und fuhr die Route zwischen Kapstadt und den westlichen Küstenhäfen.

 

Die Familie Timmermann half den Kapitän nach der Katastrophe. Parow heiratete die Tochter Wilhelmina.

 

An Land handelte der alte Seemann mit Vieh, später spekulierte er mit Land. 1886 wurde er Besitzer der Farm, wo später Township Parow entstand.

 

1901 gründete er mit Kapitän Scharmberg und Messrs Wrench und Weimar die "Parow Estate Company", was zur Gemeinde Parow wurde.

 

Kapitän Parow war auch Besitzer eine Farm im "Tygervalley", welches er später an Messrs Joyce and McGregor verkaufte. 1944 gehörte sie zum Ort Parow.

 

Johann Heinrich Ferdinand Parow starb auf seiner Farm "Cassibelle" in Maitland am 04.12.1910. Seine Frau hat früher sterben müssen (um 1900). Die Ehe war Kinderlos.

 

Die Parow Familie existierte weiter in Südafrika durch Kapitän Parow's Nichte, Anna Parow.

Sie kam 1895 nach Südafrika. Als sie 18 Jahre war, heiratete sie den Kapitän H C Scharmberg. Aus dieser Ehe entstanden sieben Kinder. Kapitän Scharmberg bekam "Fairfield", jetzt ein teil von Parow.

Die erste Village Management Board in diesem Gebiet war die Village Management Board of Glenlily, Fairfield and Parow. 1904 hat die Regierung vorgeschlagen, das die drei Güter ein Namen erhalten sollte. Der Magistrat von Durbanville wurde angewiesen ein Treffen von Grundbesitzer auszurufen, um einen Namen zufinden. Am 12. Februar 1925 hat der Administrator zugestimmt, dass die Güter Glenlily, Fairfield und Parow nun den Namen Parow tragen.

 

Parow gehört heute zu den Vororten von Kapstadt. Die Vororte im Norden Kapstadt werden "Northern Suburbs" bezeichnet. Zu den wichtigsten "Northern Suburbs" gehören neben Parow die Vororte Plattekloof, Bellville, Tygerberg und Durbanville. In diesem Gebiet wohnt ein Großteil der Bevölkerung Kapstadt.

 

Parow ist ein Industriestandort. In der Stadt gibt es ua. exzellenten Antiquitätenshops, das "Parow Museum", ein Golfplatz und ein Campingplatz. Auch die "Deutschen Internationale Schule Kapstadt" (DSK) hat eine Grundschule in Parow, die Website lautet www.dsk.co.za.

 

 

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